Termine

Die Gruppensitzungen der Regionalgruppe Niederrhein finden einmal monatlich statt.

Die Sitzungen sind öffentlich und Gäste ausdrücklich willkommen!


Freitag, 16. November 2018, 19.00 Uhr

Wohlstand ohne Wachstum?

Unsere vorherrschende Lebensweise begründet sich auf der Vorstellung einer unendlich wachsenden Wirtschaft. Leider verhindert dieses Wirtschaftssystem ein gutes Leben für alle Menschen. Wie könnte ein alternatives Modell aussehen? Wie kommen wir dahin?

Die Idee, dass unendliches Wachstum auf einem endlichen Planeten zum Problem werden muss, machte der Club of Rome schon in den siebziger Jahren erstmals populär. Dennoch fällt Politik und Wirtschaft für die Lösung der meisten Probleme bis heute nur die Forderung nach wirtschaftlichem Wachstum ein. Bisher war Wirtschaftswachstum jedoch stets mit zunehmendem Verbrauch von Ressourcen und Schadstoffausstoß verbunden. Schon jetzt, aber vor allem im Hinblick auf zukünftige Generationen, ist jedoch die drastische Verringerung des Ressourcenverbrauchs durch das „Gesundschrumpfen“ der Ökonomie notwendig, wobei weltweit soziale und ökologische Belange zu berücksichtigen sind. Sicherlich geht es vielen im globalen Norden nicht schlecht unter den gegenwärtigen Bedingungen. Doch wir nutzen in unserem Alltag, oftmals Produkte, sei es ohne es zu wissen, unbewusst oder auch mit schlechtem Gewissen, die nur durch naturzerstörende und ausbeuterische Bedingungen anderswo entstehen konnten.

Die Veranstaltung wird die wachstumsorientierten Produktions- und Konsummuster darstellen, die auf der grenzenlosen Aneignung von Natur und Arbeitskraft im globalen Maßstab beruhen. Anschließend folgt eine Sichtung von alternativen Konzepten und Handlungsmöglichkeiten, die zu einem sozialökologischen Umbau beitragen und mit denen ein „gutes Leben für alle“ erreicht werden soll.

Referent ist Hermann Mahler, Mitglied im bundesweiten Koordinierungskreis von Attac, einem globalisierungskritischem Netzwerk.

Veranstaltung der GRÜNEN in Rheinberg

Gaststätte „Schwarzer Adler“, Baerler Str. 96, Rheinberg-Vierbaum



Samstag, 1. Dezember 2018, 12 Uhr

 

Unter dem Motto "Kohle stoppen – Klimaschutz jetzt!" werden am Samstag, 1. Dezember 2018, zeitgleich in Köln und in Berlin viele Tausend Menschen demonstrieren. Ein breites Bündnis aus zivilgesellschaftlichen Organisationen ruft drei Wochen vor der Weltklimakonferenz in Polen (COP24) und kurz vor dem Abschlussbericht der Kohle-Kommission zum Protest auf. “Wir müssen die Erderhitzung stoppen und den sozialverträglichen Kohleausstieg schnell und kraftvoll beginnen”, heißt es im Aufruf. “Die Bundesregierung, die in der internationalen Klimapolitik einmal Antreiberin war, droht endgültig zur Bremserin zu werden."


In Berlin versammeln sich Demonstrantinnen und Demonstranten um 12 Uhr vor dem Kanzleramt, um gegen das Versagen der Bundesregierung im Klimaschutz zu protestieren. In Köln, vor den Toren des größten Braunkohlereviers Europas, startet die Demonstration an der Deutzer Werft und führt von dort zum Dom und zurück.



Samstag, 8. Dezember 2018, 11.00 Uhr

Menschenrechte vor Profit – Weltweit!

Aktion in der Weseler Innenstadt

Überall auf der Welt verletzen transnationale Konzerne wissentlich Menschenrechte – und kommen meistens straffrei davon. Während Unternehmensinteressen über einklagbare Rechte gewahrt werden, gelten für die Einhaltung der Menschenrechte nur freiwillige Leitprinzipien. Bei den Vereinten Nationen (UN) wird deswegen derzeit ein verbindliches Abkommen (Binding Treaty) erarbeitet, um diesem gravierenden Ungleichgewicht entgegenzuwirken und die Menschenrechte endlich auch zum Maßstab der Ökonomie zu machen. Doch die Bundesregierung bremst den Verhandlungsprozess und damit das Abkommen aus, statt eine Vorreiterrolle zu übernehmen.

Treffpunkt: Bahnhof Wesel

 

 

Dienstag, 11. Dezember 2018, 19.00 Uhr

ATTAC - Politkino

Der marktgerechte Patient

Der marktgerechte Patient, Ein „FILM VON UNTEN“ von Leslie Franke und Herdolor Lorenz, 82 Min.

 

Es gibt zwar bereits zahllose Berichte über skandalöse Zustände in den deutsche Krankenhäusern.
Erstaunlicherweise fehlt dabei aber fast immer der Bezug auf die wesentliche Ursache dieser
Zustände: Die seit 2003 verbindliche Vergütung der Krankenhäuser durch sog. Fallpauschalen
(jede diagnostizierbare Krankheit hat einen fixen Preis – wer mit möglichst geringen Personal-, Sach-
und Organisationskosten den Patienten optimal schnell abfertigt, macht Gewinn – wer sich auf die
Patienten einlässt und Tarife zahlt, macht Verlust).

Die Einführung der sog. DRGs (Diagnosis Related Groups) war der radikale Schritt zur kompromisslosen
Kommerzialisierung eines Bereichs, der bis dahin vom Gedanken der Empathie und Fürsorge getragen wurde.

Seither wird der Mensch dort, wo er am Verletzlichsten ist, nämlich als hilfsbedürftiger Patient, den
gnadenlosen Prinzipien von Gewinn und Verlust untergeordnet.

 

Ort: Auf dem Dohlhof – Café und Naturkost. Hauptstege 5, 46485 Wesel

 

Mittwoch, 12. Dezember 2018, 19.00 Uhr

attac - Gruppentreffen

Themen: Hartz-Sanktionen

Ort: K. Kubernus-Perscheid, Pastor Wolf Str. 12, 46487 Wesel

 

 

3. - 14. Dezember 2018

 

COP24 l UN-Klimakonferenz 2018

Kattowitz, Polen

Dienstag, 15. Januar 2019, 19.30 Uhr

Menschenrechte vor Profit – Weltweit!

Einsturz der Textilfabrik Rana Plaza (Bangladesch), Morde rund um die Kohleminen in Kolumbien, Brandrodung von indonesischem Regenwald und Vertreibung der indigenen Bevölkerung …

Schwere Verletzungen der Menschenrechte
sind zu einem strukturellen Bestandteil der globalisierten Wirtschaft geworden. Handels- und Investitionsschutzabkommen wie CETA, EPAs & Co öffnen Unternehmen den Zugang zu Märkten und Rohstoffen und machen ihre Profitinteressen zu einklagbaren Rechten. Menschen, die von denselben Unternehmen in ihren grundlegenden Rechten verletzt wurden, bleiben hingegen schutzlos.

Referentin: Dr. Brigitte Hamm

Die Referentin hat u.a. bei dem Institut für Entwicklung und Frieden (INEF) der Universität Duisburg Essen zu dem Thema Menschenrechte und Privatwirtschaft geforscht.

Ort: Haus am Dom, Willibrordiplatz 10, 46483 Wesel


Dr. B. Hamm

 

Dienstags hin und wieder

Arbeitsgruppe "Finanzkrise"

Eines der Ziele, die Attac sich gesetzt hat, ist die ökonomische Alphabetisierung. Immer mehr Bereiche des öffentlichen Lebens werden für den Markt geöffnet, marktwirtschaftliche Prinzipien halten Einzug in Schulen und Universitäten, Stadtwerke, Nahverkehr, etc. Mit diesen Prozessen wächst die Notwendigkeit, sich ökonomische Grundkenntnisse anzueignen.

Ort: Da wir uns in privaten Räumen treffen, kann der Ort bei uns angefragt werden.

Termine werden auf den Gruppensitzungen festgelegt! Die Arbeitsgruppe ist offen für alle Menschen, die mehr über die ökonomischen Zusammenhänge der Krise wissen möchten. Gäste sind ausdrücklich willkommen!