Termine

Die Gruppensitzungen der Regionalgruppe Niederrhein finden einmal monatlich statt.

Die Sitzungen sind öffentlich und Gäste ausdrücklich willkommen!


Freitags

Fridays for Future

Fridays for Future


Die aktuellen Streiktermine findet ihr hier!

 

15. bis 27. August 2019

Klimacamp #10

Wir laden euch zum Klimacamp im Rheinland 2019 vom 15. bis 27. August ein!


Gemeinsam wollen wir einen Raum für Utopien schaffen, uns innerhalb der Klimagerechtigkeitsbewegung und nach außen vernetzen, uns weiterentwickeln, voneinander lernen und für alternative Konzepte und einen Strukturwandel kämpfen. Dabei ist es uns wichtig, dass das Klimacamp ein Raum für alle ist. Ein grundlegendes Prinzip ist deshalb die Selbstorganisation. Jede*r soll sich auf dem Camp wohlfühlen und einbringen können. Denn das Camp lebt von deiner Mitgestaltung und Partizipation.

Weitere Infos hier!


Samstag, 31. August 2019

Großdemo

100 Jahre Abschiebehaft für immer beenden!

2019 wird es mehrere traurige Jubiläen geben:

Seit 100 Jahren …
werden Ausländer*innen inhaftiert – nicht wegen einer Straftat sondern nur, um den Behörden ihre Abschiebung zu erleichtern

Seit 25 Jahren …
ist in Büren der größte Abschiebeknast Deutschlands, in dem außerdem über die Hälfte der Gefangenen unrechtmäßig inhaftiert ist

Vor 20 Jahren …
starb Rashid Sbaai unter nicht endgültig geklärten aber in jedem Fall skandalösen Umständen in Büren!

Das ist Unrecht – das ist Rassismus!

Diese Menschenverachtung darf nicht länger fortbestehen!

11:00 Uhr Abschiebehaft Büren, Büren-Stöckerbusch
15:00 Uhr Großdemo Paderborn HBF

Weitere Infos hier!

 

Mittwoch, 11. September 2019, 19.30 Uhr

attac - Gruppentreffen

Themen: Verkehrswende, Sozialticket, Klimanotstand, Klimastreik, ...

 

Ort: K. Kubernus, Pastor Wolf Str. 12, 46487 Wesel

 

 

Freitag, 20. - 27. September 2019

Globaler Klimastreik

Am 20.9. findet der dritte globale Klimastreik statt  – weltweit werden Menschen auf die Straße gehen und für die Einhaltung des Parisabkommen und gegen die anhaltende Klimazerstörung laut werden.

Während in Berlin das Klimakabinett tagt und in New York einer der wichtigsten UN Gipfel des Jahres vorbereitet wird, wollen wir den 20. September zum größten globalen Klimastreik aller Zeiten machen.

  Die Klimakrise ist zur realen Bedrohung für die menschliche Zivilisation geworden. Wenn wir jetzt nicht handeln, dann werden bald die Lebensgrundlagen unserer Kinder und Enkel zerstört sein. Eine Hoffnung ist, dass die jungen Menschen von Fridays For Future (FFF) in den letzten Monaten die Klimakrise ganz oben auf die politisch e Agenda bringen konnten. Das ist eine unglaubliche Leistung! Dadurch haben sie ein letztes Zeitfenster geöffnet, das wir nun für einen wirksamen Klimaschutz nutzen müssen.

Als nächsten Meilenstein ruft FFF anlässlich der UN - Generalversammlung für den 20. September zu einem globalen Klimastreik auf. FFF macht damit deutlich, dass Schulstreiks alleine nicht den notwendigen politischen Durchbruch bringen werden. Für uns Erwachsene genügt es nicht mehr, nur Symp athie zu bekunden. Wir müssen uns gemeinsam dem Ausnahmezustand stellen, den die Klimakrise für unsere Zukunft bedeutet

 

Mittwoch, 20. November 2019, 19.00 Uhr

Verkehrswende - Bezahlbar und Klimafreundlich!

Referent: Prof. Dr. Heiner Monheim

Heiner Monheim setzt sich seit vielen Jahren für umweltfreundliche und stadtverträgliche Verkehrskonzepte und Planungsstrategien ein. Er gehört zu den Kritikern der Massenmotorisierung, der Autoindustrie und von autofixierter Verkehrspolitik in den westlichen Ländern. Monheim entwickelte Konzepte zur Förderung des Fußgängerverkehrs, Fahrradverkehrs und öffentlichen Verkehrs sowie für städtische Seilbahnen und leistete damit Beiträge zur Entwicklung des Konzepts der sanften Mobilität. Insbesondere setzt er sich für eine Renaissance der Urbanität und Stadt der kurzen Wege ein und kritisiert die Folgekosten autofixierter Planungspolitik. Bekannt ist er in Fachkreisen auch durch verschiedene wissenschaftliche und auch populärwissenschaftliche Veröffentlichungen.

Hintergrund:
Nach unserer Auffassung haben sich in den letzten Jahrzehnten Problembereiche im Bereich Verkehr entwickelt, die nicht zukunftsfähig sind. Diese sind u.a.:

Klimaschädlichkeit
Die CO2-Emissionen aus dem Verkehrssektor haben im Kreis Wesel mit ca. 34% den größten Anteil an den Gesamtemissionen. Jährlich werden 1,3 Mill. Tonnen CO2 aus dem Auspuff in die Luft geblasen. Verantwortlich zeichnet mit 61% der motorisierte Individualverkehr (Pkw und Motorräder). An zweiter Stelle mit ca. 25% liegt der Straßengüterverkehr.

ÖPNV Preise sind für viele Menschen zu hoch
Mehr als 45% der Beschäftigten im Kreis Wesel arbeiten in Teilzeit oder Leiharbeit oder sind geringfügig beschäftigt. Viele Menschen empfinden daher die Preise für den ÖPNV als Zumutung. Eine einfache Fahrt von Wesel nach Duisburg in der Preisstufe C des VRR kostet 12,80 €. Obwohl Busse in den ländlichen Gebieten an Wochenenden größtenteils nur mit ganz wenigen Fahrgästen unterwegs sind, bestehen die Verkehrsunternehmen auf den regulären Preis.

ÖPNV grenzt aus
Mehr als 50.000 Menschen im Kreis Wesel, die von Transferleistungen leben müssen, werden am Recht auf Mobilität gehindert. Im VRR werden derzeit 38,65 € für ein Sozialticket verlangt. In den Regelsätzen für Hartz IV – Betroffene werden aber nur 28,39 € ausgewiesen. Wir fragen uns: Wie kann es sein, dass Menschen 9,1 % ihres Einkommens für ein Ticket ausgeben müssen, mit dem sie am Wochenende nicht einmal ihre/n EhepartnerIn mitnehmen dürfen. Neben den hohen Kosten für das Ticket kommt hinzu, dass die Reichweite des Tickets gerade in einem ländlich geprägten Kreis wie Wesel nicht ausreicht. Während die meisten Menschen in unserem Land mit einem günstigen Flugticket um die halbe Welt reisen können, kommen arme Menschen mit einem teuren VRR-Sozialticket nicht über ihren Landkreis hinaus. Arbeitsstellen, Freunde oder nächsten Verwandte in Oberhausen oder Duisburg, bleiben für sie unerreichbar.

Der real existierende ÖPNV bietet derzeit keine adäquate Antwort auf Klimawandel und wachsender Armut. Der ÖPNV steckt in der Krise. Trotz steigender Fahrgastzahlen sind die Verkehrsunternehmen permanent knapp bei Kasse. Wir meinen, dass es Zeit wird daran etwas zu ändern.

 

Ort: Stadthalle in Rheinberg, Kirchplatz 10, 47495 Rheinberg

Veranstalter: attac-Niederrhein, Neues Evangelisches Forum - Erwachsenenbildung, ev. Laboratorium, ADFC-Rheinberg, Stadt Rheinberg, Klimabündnis Niederrhein

 

 

 

Dienstags hin und wieder

Arbeitsgruppe "Finanzkrise"

Eines der Ziele, die Attac sich gesetzt hat, ist die ökonomische Alphabetisierung. Immer mehr Bereiche des öffentlichen Lebens werden für den Markt geöffnet, marktwirtschaftliche Prinzipien halten Einzug in Schulen und Universitäten, Stadtwerke, Nahverkehr, etc. Mit diesen Prozessen wächst die Notwendigkeit, sich ökonomische Grundkenntnisse anzueignen.

Ort: Da wir uns in privaten Räumen treffen, kann der Ort bei uns angefragt werden.

Termine werden auf den Gruppensitzungen festgelegt! Die Arbeitsgruppe ist offen für alle Menschen, die mehr über die ökonomischen Zusammenhänge der Krise wissen möchten. Gäste sind ausdrücklich willkommen!