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Und der Haifisch der hat Zähne
Attac Deutschland engagiert sich seit seiner Gründung im Jahr 2000 für die Einführung einer Finanztransaktionssteuer (FTS) – seit Sommer 2009 in der Kampagne "Steuer gegen Armut". Das Kampagnenbündnis wird von mittlerweile 60 Nichtregierungsorganisationen, kirchlichen und gewerkschaftlichen Gruppen getragen. Im Dezember haben mehr als 66.000 Bürgerinnen und Bürger innerhalb kürzester Zeit eine Online-Petition des Bündnisses für die Einführung einer Finanztransaktionsteuer unterzeichnet. Europaweit haben die Forderung bereits mehr als 250.000 Menschen unterschrieben. Im Mai 2010 veranstaltete Attac Niederrhein eine Aktion vor der Deutschen Bank in Xanten (Marktplatz). Bei dieser Gelegenheit wurden weitere Unterschriften unter der Petition für eine FTS an die Staats- und Regierungschefs der G20 gesammelt. Die Aktion stand unter dem Motto: "Und der Haifisch der hat Zähne"
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Peer, Peer, Staatskasse leer ATTAC Niederrhein "empfängt" im Januar 2009 Finanzminister Peer Steinbrück im Weseler Bühnenhaus und fordert ihn zum Rücktritt auf. Das geschieht auch ein paar Monate später. Clement und Müntefering hatten schon vorher unseren Rat befolgt. "Ingo Kübler von Attac hatte hingegen Attacke gegen die Globalisierung im Sinn. Symbolisch trug er ein paar Schuhe zusammengeknotet um den Hals – Hinweis auf die legendäre Schuhwurf-Attacke auf US-Präsident Busch, was auch Peer Steinbrück passieren könne." (RP 19.01.2009)
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Bürgerantrag an den Kreis Wesel zur weiteren Finanzierung der Arbeitslosenzentren und Beratungsstellen im Kreis Wesel von Antje Kovac und Klaus Kubernus-Perscheid |
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| Wesel, 23. Februar 2008 An den Kreistag des Kreises Wesel Sie bieten Arbeitslosen und Arbeitssuchenden in den Städten Kamp-Lintfort, Moers und Wesel unabhängig von der Behörde eine Kommunikationsplattform. Sie sprechen mit Menschen gleicher Problemlagen. Die Arbeitslosenzentren sind Treffpunkte für Arbeitssuchende und für Menschen, die wieder in Arbeit sind. Der Schwerpunkt ihrer Arbeit ist die Beratung bezüglich des ALG II. In die Beratungsstellen kommen Menschen in aktuell kritischen Lebenssituationen und suchen Rat, Hilfe (wie etwa die Hilfestellung bei der Formulierung von Bewerbungsschreiben) oder einfach auch nur mitfühlendes Zuhören. Die Besucherinnen und Besucher knüpfen Kontakte, die aus der Arbeitslosigkeit oder auch aus der sozialen Isolation herausführen können. Dazu werden u.a. Gruppenangebote, wie Frühstücksgruppe, Kochgruppe, Talk & Surf, erster Einblick ins Internet, Frauengesprächskreis, Computerkurse für Frauen und auch freizeitpädagogische Angebote mit dem Ziel angeboten, Arbeitssuchende aus ihrer Isolation zu holen und sie in einer etwas anderen Umgebung zu befähigen, ein erweitertes soziales Netzwerk zu knüpfen. All das soll dazu führen, dass die Ratsuchenden, ihr Leben in Zukunft autonom gestalten können. Die Arbeitsgemeinschaften und Agenturen für Arbeit können diese ergänzende Unterstützung nicht leisten. Die Tatsache, dass einerseits in unserem Arbeitslosenbezirk fast 18.000 Menschen arbeitslos gemeldet und davon fast 13.000 Menschen von Arbeitslosengeld II (Januar 2008) leben müssen und andererseits die Sozialgerichte über ein drastisches Ansteigen der Klagen gegen Hartz-IV Bescheide berichten, macht deutlich, dass eine unabhängige Beratung unabdingbar ist. Wir, das globalisierungskritische Netzwerk ATTAC-Niederrhein, fordern Sie daher auf, die vom Ministerium nicht mehr zur Verfügung gestellten Mittel aus dem Haushalt des Kreises Wesel zu übernehmen, damit auch weiterhin eine unabhängige Beratung für Arbeitssuchende und Arbeitslose gewährleistet werden kann. Mit freundlichen Grüßen
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Im
Rahmen der Veranstaltung mit Elias Bierdel zur Flüchtlingssituation an
den europäischen Außengrenzen haben wir einen Aufruf an die
Bundeskanzlerin geschrieben, den wir hier mit dem Antwortschreiben
dokumentieren. |
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mit großer Betroffenheit verfolgen wir
seit einiger Zeit die Ereignisse, die sich an den Außengrenzen Europas
abspielen. Wiederkehrend erreichen uns Berichte in den Medien über
Flüchtlinge aus afrikanischen Ländern, die sich mit schlecht
ausgerüsteten und überfüllten Booten auf den Weg nach Europa machen und
damit ihr Leben riskieren. Das Europäische Netzwerk gegen Nationalismus,
Rassismus, Faschismus UNITED (http://www.united.non-profit.nl/pdfs/actual_listofdeath.pdf)
dokumentiert auf ihren „Todeslisten“ mehr als 8.000 Tote, die seit 1993
auf dem Weg nach Europa ihr Leben ließen. Nach Angaben spanischer
Behörden kamen allein im letzten Jahr ca. 6.000 Flüchtlinge auf dem Weg
von Westafrika zu den Kanarischen Inseln um. |
Antwortschreiben des Bundeskanzleramtes |
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ATTAC Niederrhein schrieb im Januar 2006, ein Jahr nach Einführung von Hartz IV einen offenen Brief an die Bürgermeisterin und an den Stadtrat Wesel. Dieser Brief wurde als Bürgerantrag gewertet. |
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Offener Brief von ATTAC Niederrhein (Kreise Wesel/Kleve) an die Sehr geehrte Frau Westkamp, sehr geehrte Ratsmitglieder, im
Dezember 2005 waren im Kreis Wesel 22.549 Menschen arbeitslos gemeldet.
Mehr als die Hälfte dieser Menschen nämlich 13.432 bekommen seit dem 1.
Januar 2005 nur noch das Arbeitslosengeld II. Maximal sind das 345,00
Euro im Monat zuzüglich Miete und Heizkosten für einen alleinstehenden
Arbeitslosen. Wir, die Mitglieder von ATTAC-Niederrhein, fordern daher die Mitglieder des Stadtrates der Stadt Wesel auf, sich dafür einzusetzen, dass den sozial Benachteiligten in unserer Stadt endlich freier Eintritt in allen städtischen Einrichtungen gewährt wird. Mit freundlichen Grüßen |
Antwortschreiben der Stadtverwaltung |
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