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Klima, Energie und Gerechtigkeit

ClimateSale
Our Climate is not for sale! - Kopenhagen 2009

ie Auswirkungen des vom Menschen gemachten Klimawandels sind seit Jahren spürbar und sind gleichzeitig Ausdruck globaler Ungerechtigkeit, die vor allem diejenigen zu spüren bekommen, die am wenigsten zu den Ursachen beigetragen haben. Wenn es so weitergeht, drohen ganzen Regionen der Erde Wassermangel, Überschwemmungen, Hunger, Flucht und Krieg. Der Klimawandel stellt somit einen Angriff auf die wirtschaftlichen, sozialen und kulturellen Rechte großer Bevölkerungsgruppen dar.

Trotzdem diese Erkenntnisse in den letzten Jahren Eingang in die Öffentlichkeit gefunden haben, sind für uns keine Folgen in der Politik erkennbar. So sollen z. B. mehr als 20 neue Kohlekraftwerke in den nächsten Jahren in Deutschland gebaut werden. Damit wird ausgerechnet auf den Brennstoff gesetzt, der besonders viel CO2 bei der Energieerzeugung freisetzt. Allen voran wollen die großen Stromkonzerne wieder in die Technik von gestern investieren und planen den Neubau von ineffizienten Braun- und Steinkohlekraftwerken. Dem Bundesland Nordrhein Westfalen kommt dabei eine besondere Verantwortung zu. Mit ca. 300 Mio. t CO2 im Jahr emittiert es etwa halb so viel wie der gesamte afrikanische Kontinent. Von den mehr als 20 geplanten neuen Kohlekraftwerken stehen die meisten in NRW. Drei Projekte davon in unserer unmittelbaren Nähe am Niederrhein. So werden in unserer Region zwei neue Kohlekraftwerke (Walsum und Krefeld) gebaut bzw. geplant. In Voerde soll ein neuer Kohlehafen entstehen, der den Bau weiterer Kohlekraftwerke in Voerde und anderswo ermöglicht.

Der so dringend notwendige Umbau der industriellen Produktion und der Energieversorgung findet nicht statt. Die Verantwortlichen in Politik und Wirtschaft agieren so, als wenn wir noch Jahre Zeit hätten uns auf die verheerenden Folgen des vom Menschen gemachten Klimawandels vorzubereiten.

Für uns bedeutet globale Klimagerechtigkeit:

  • Die Verursacher müssen die Folgekosten des Klimawandels tragen.
    Überall muss ein menschenwürdiges Leben ermöglicht werden.
    Der Norden muss einen hunderte Milliarden schweren Fonds für Anpassung,
    Technologiepartnerschaften und Klimaschutz finanzieren.
    Klimaflüchtlinge sind von den Industriestaaten aufzunehmen.

  • Ökologisch-soziales Wirtschaften vor Profite
    Wir brauchen eine Dezentralisierung und Demokratisierung der Energiewirtschaft um eine konsequente Energiewende zu ermöglichen. Die Auflösung der Energiekonzerne kann auch als Vorbild für andere Branchen dienen. Die begonnenen Diskussionen um die Konversion sozial und ökologisch schädlicher Industriebetriebe müssen in konkreten Projekten umgesetzt werden.
  • Radikaler Wechsel in der Klimapolitik
    - Ordnungspolitische Maßnahmen für einen wirksamen Klimaschutz (wie CO2- Steuern)

    - verpflichtende Einführung klimaschonender Technologien

    - Fossile Ressourcen im Boden lassen

    - 100% Erneuerbare Energie in 10 Jahren
    - weltweites Verbot neuer fossiler Kraftwerke

    - Die Milliardengewinne der Energiekonzerne für die Energiewende nutzen

Hier unser Flyer: Für ein Klima der Gerechtigkeit! (2008)


Attac Niederrhein ist Mitglied beim kbn

 

Hier gibt es das Selbstverständnis!

Hier ist unser Flyer mit Themen für Veranstaltungen zum Thema Klima!

Kohlosaurus

Sonntagsspaziergang mit Kohlosaurus
von KKW Walsum nach Voerde
18. April 2010 (Foto: Stefan Meiners)

Und hier ist unsere Zeitung:

NKZ


as Klimabündnis ist ein Zusammenschluss von mehr als 30 Organisationen überwiegend aus dem Raum Krefeld, Duisburg, den Kreisen Wesel und Kleve. Organisationen wie der BUND, NABU, ATTAC sowie verschiedene Bürger-initiativen und lokale grüne und linke Organisationen haben sich zusammengefunden, um gemeinsam die Bevölkerung am Niederrhein über die Folgen des Klimawandels aufzuklären, weitere klimaschädliche Projekte vor Ort zu verhindern und als starkes Bündnis auf die Umweltpolitik Einfluss zu nehmen. Das Klimabündnis Niederrhein hat sich im Jahre 2008 gegründet, um ein Gegengewicht zu den Profit- und Machtinteressen vieler Akteure aus Wirtschaft und Politik in unserer Region zu bilden. Durch öffentlichen Druck will das Bündnis dazu beitragen, Blockaden in der Klimapolitik zu überwinden. Dazu sollen kritische Menschen in und außerhalb bestehender Organisationen miteinander vernetzt werden, um neue Aktions- und Handlungsspielräume zu entwickeln. Mit Veranstaltungen und Aktionen will das Bündnis die verschiedenen Auswirkungen und Einflüsse des Klimawandels auf das menschliche Leben aufzeigen und Alternativen zur gegenwärtigen Politik entwickeln. Das Klimabündnis fühlt sich der Umweltbewegung in Deutschland und der ganzen Welt verbunden. Lokale Themen sind zurzeit das in diesem Jahr ans Netz gehende Kohlekraftwerk in Walsum, der Bau des Kohlekraftwerk in Krefeld und der geplante Ausbau des Kohlehafens in Voerde.

 


Hier unsere Links zum Thema:

Attac EKU-AG
Klima-Allianz
Die Anti Kohle Seite der Klimaallianz
Wir Klimaretter
Wechseln Sie auf Ökostrom

letzte Bearbeitung: 29.09.2015