Wer schon mal mit der Familie oder mit Freunden verreist ist, kennt das Dilemma. Hotelzimmer stapeln ? Oder doch ein ganzes Haus mieten und endlich Platz haben ? Ich hab mir die Frage selbst oft gestellt, meistens mit einem Kaffee in der Hand und zehn Tabs offen. Und je tiefer man rechnet, desto klarer wird : Ein Ferienhaus ist nicht immer günstiger – aber in manchen Fällen schlägt es das Hotel gnadenlos. Wann genau ? C’est ça, on va rentrer dans le concret.
Im Netz stolpert man schnell über Portale wie https://location-vacances-maison-fr.com, die genau diese Art von Unterkünften bündeln. Aber lohnt sich das wirklich finanziell ? Oder ist das nur dieses „mehr Platz, mehr Freiheit“-Argument, das wir uns schönreden ? Franchement, die Antwort hängt von ein paar sehr konkreten Faktoren ab.
Ab wie vielen Personen ein Ferienhaus wirklich Sinn macht
Ganz ehrlich : Allein oder zu zweit gewinnt oft noch das Hotel. Ein sauberes Doppelzimmer für 90–120 € pro Nacht, Frühstück inklusive, kein Abwasch. Passt.
Aber dès que tu es à quatre… ça change.
Nehmen wir ein reales Beispiel, nichts Abgehobenes.
Eine Woche Sommerurlaub an der französischen Atlantikküste, irgendwo bei La Rochelle.
- Hotel : 2 Doppelzimmer, je 120 € pro Nacht → 240 € / Nacht
- 7 Nächte → 1.680 €
Jetzt das Ferienhaus, gleiche Region, nichts Luxuriöses, aber mit Garten, Küche, Parkplatz :
- Wochenpreis : 1.050 €
- Nebenkosten + Endreinigung : ca. 150 €
- Total : 1.200 €
Différence ? 480 € gespart. Und da reden wir noch nicht vom Frühstück, das im Hotel extra kostet oder vom abendlichen Glas Wein auf der Terrasse. Rien que ça, ça fait réfléchir, non ?
Die versteckten Kosten im Hotel, über die kaum jemand spricht
Was mich persönlich immer wieder nervt : Die kleinen Extras im Hotel summieren sich brutal.
Frühstück für 18 €, Parkplatz 15 €, ein Sandwich am Pool für 12 €. Zack, 50 € weg, ohne dass man’s merkt.
Im Ferienhaus ?
Du gehst morgens zum Bäcker, Croissants noch warm, Kaffee selbst gekocht. Kostet vielleicht 8 € für alle. Und ja, du musst kurz aufräumen. Mais franchement, ça vaut le coup.
Gerade mit Kindern wird der Unterschied krass. Nudeln kochen statt Restaurant. Eis aus dem Supermarkt statt Minibar. Am Ende der Woche schaut man aufs Konto und denkt : „Okay, ça, c’est une vraie économie.“
Wann das Hotel trotzdem die bessere Wahl bleibt
Soyons honnêtes. Es gibt auch Fälle, da gewinnt das Hotel, und zwar klar.
- Städtereisen von 2–3 Nächten
- Alleinreisende oder Paare ohne Platzbedarf
- Trips mit viel Programm, wenig Aufenthalt im Zimmer
In Paris, Berlin oder Barcelona würde ich persönlich kein Ferienhaus für zwei Nächte nehmen. Schlüsselübergabe, Endreinigung, Check-out-Zeiten… ça casse un peu le rythme. Hotel, rein, raus, fertig.
Der Punkt, den viele vergessen : Zeit ist auch Geld
Ein Ferienhaus spart Geld, ja. Aber es spart vor allem Nerven, wenn man länger bleibt. Keine Zimmerreinigung um 9 Uhr, kein Gedränge beim Frühstücksbuffet. Du lebst. Punkt.
Ich erinnere mich an ein Haus in der Provence, Zikaden, der Boden noch kühl morgens. Wir haben dort mehr Zeit verbracht als geplant, einfach parce que c’était bien. Und das ist auch ein Wert, même si Google das nicht messen kann.
Fazit : Wann ein Ferienhaus wirklich günstiger ist
Ein Ferienhaus lohnt sich finanziell wirklich, wenn :
- ihr mindestens 4 Personen seid
- ihr 5 Nächte oder länger bleibt
- ihr selbst kocht (zumindest teilweise)
- ihr nicht mitten im hyperzentralen Stadtgebiet wohnt
Dans ces cas-là, das Ferienhaus ist nicht nur günstiger, sondern oft auch angenehmer. Mehr Platz, mehr Freiheit, weniger laufende Kosten.
Und du ? Reist du eher Team Hotel oder Team Haus mit Terrasse ? Perso, seit ein paar Jahren, ich rechne immer zweimal. Parce que parfois, la vraie bonne affaire, elle est là où on ne regardait pas au début.